Björn W., geboren 1971 in Wilhelmshaven.

1971-1979

  • Leben im Elternhaus. Eine fast normale Kindheit.

1979-1982

  • Paul Hug Kinderwohnheim in Wilhelmshaven.
  • Sänger in der Banter Kantorei.

1982-1983

  • Der Neustart. Ein Versuch bei der Mutter und dem gewalttätigen Stiefvater zu leben.

1983-1984

  • Pflegeeltern auf dem Land.
  • Erneuter Einzug in das Paul Hug Kinderwohnheim.
  • Diverse Schulwechsel.

1984-1986

  • Das Jugendamt übernimmt die Kontrolle und bestimmt wann und wo.
  • Einzug in das geschlossene Erziehungsheim Ellener Hof in Bremen.
  • Es findet kaum noch Unterricht statt.
  • Der bittere Geschmack des Lebens: Drogen, Gewalt, Straftaten, ständiges ausbrechen ...
  • Es stirbt ein Freund.
  • Erziehungsfahrt durch Skandinavien, eine Maßnahme welche fast tödlich endet.
  • Erster Kontakt mit Skinheads.
  • Nach schwerem Kampf, folgt die Rückkehr zum Vater.
  • Wilhelmshavener Schule verweigert die erneute Aufnahme.

1986-1988

  • Stress in der Schule.
  • Null Bock!
  • Anschluss bei den Skins.
  • Kontakte zu rechten Szene und Parteien.
  • Mitglied bei den Jungen Nationaldemokraten (NPD).
  • Kontakt zur Wikingjugend und Mitgliedschaft in der FAP.
  • Alkohol und Gewalt.
  • Mein Vater setzt mich vor die Tür.

1988-1994

  • Unterbringung in einer Wohngruppe für junge Erwachsene des SOS-Kinderdorfes. Nach gewalttätiger Auseinandersetzung mit Waffen in der Fußgängerzone, muss ich wieder ausziehen.
  • Eigene Wohnung, Betreuung durch das Jugendamt.
  • Ausbildungsplatz zum Tischler.
  • Wir müssen uns organisieren, Deutscher Kameradschaftsbund und Wehrsport.
  • Uns gehört die Straße ... Skinheads!
  • Der Staatsschutz klopft regelmäßig an.
  • Meldung bei der französichen Fremdenlegion.
  • Verbot des deutschen Kameradschaftsbund (DKB).

1995-2004

  • Der Staatsschutz atmet durch ...
  • Familie, Job und Scheidung.
  • Als Tischler in Holland.
  • Weitere Berufsausbildungen.
  • Nach "Minidemo" der NPD durch Wilhelmshaven, erneuter Einstieg.

2004-2006

  • Neue Gründung der NPD in Wilhelmshaven.
  • Die NPD gewinnt großen Zuspruch.
  • Vorsitz der NPD in Wilhelmshaven, später folgt Oldenburg.
  • Austritt aus der NPD oder auch die V-Mann Affaire.
  • Kontakte nach England und die Gründung des WHWB (Woolfshook white brotherhood) in Deutschland.
  • Gründung eine erfolgreichen Duos, Liedtexte sind Waffen.
  • Die erste CD erscheint.
  • Einreise in die Schweiz wird verboten.
  • Kompletter Ausstieg aus der rechten Szene ...

 

Heute lebt Björn mit seiner Frau und den vier Kindern in einem Dorf in Norddeutschland und arbeitet als leitender Angestellter in einem großen Unternehmen.

Jegliche Kontakte zur rechten Szene sind abgebrochen, Familie, Beruf und Freunde sind die Werkzeuge welche die Arbeit an einem rauhen Stein ermöglichen. Nach mehreren Anläufen steht jetztz fest, dass dieses Buch geschrieben wird. Sei es um anderen einen Gedankenanstoß zu vermitteln oder um für sich selbst einen Schlussstrich zu ziehen und geschehenes zu verarbeiten.  

        


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